Über Hillscheid

Wappen Hillscheid

Bedeutung:

Das rote kurtrierische Kreuz und der goldene Sayner Löwe verweisen auf die über 500-jährige Zugehörigkeit (ca. 1232- 1803) der Gemeinde Hillscheid zur Herrschaft Vallendar unter Sayner, später mit Trier gemeinschaftlicher und zuletzt ausschließlich Trierer Landeshoheit hin. Die drei Krüge sollen auf einen in der Gemeinde lange Zeit betriebenen Handwerkszweig, die Krugherstellung, hinweisen. Der größere Krug steht für Hillscheid, die beiden kleineren stehen für die einst in der Gemarkung gelegenen Dörfer Felderhausen und Kudelbach. Der grüne Untergrund symbolisiert das die Gemeinde Hillscheid umgebende große Waldgebiet. Trierer Kreuz und Sayner Löwe finden sich auch im Vallendarer Stadtwappen von 1909. Die Aufnahme der beiden Wappensymbole in das Hillscheider Wappen drücken die ehemals engen weltlichen und kirchlichen Beziehungen zu Vallendar aus.

 

Quelle: Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen

 


 

Ein Film von Gudrun Fünter (SWR-Fernsehen)


Hillscheid liegt zwischen Koblenz und Montabaur im Westerwald. Schon die Römer waren da, hinterließen den Limes und Grundmauern eines Kastells. Ein Limes-Wachturm und ein römischer Garten sind nachgebaut. Heute leben an die 2.500 Menschen im Dorf.

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Geschichte

 

Die IsenburgeHillscheid Flyer von 1938r hatten in der Vallerau einen Hof - den Vallerauer Hof - und ein Forsthaus. Im Mittelalter gehörte der Hof dem Nonnenkloster St. Barbara in Schönstatt. Heute gehört dieser Hof dem Familienbund der Schönstattfamilie und nennt sich Josef-Kentenich-Hof. Der Name "Hüttenmühle" erinnert an die Vallerauer Hütte, betrieben von belgischen Industriellen 1623 - 1740- Ofenplatten und Kriegsgerät stellte man her. Mit dem Bau der ersten Kapelle in Hillscheid 1683, begann allmählich die Trennung von der Mutterpfarrei Vallendar. 1711 bekam Hillscheid einen eigenen Vikar und ab 1812 wurde es eine Pfarrei. Die ersten Euler- und Kannenbäckerbetriebe entstanden spätestens im 16. Jahrhundert, denn in der Handwerksordnung von 1591 werden die Hillscheider Euler schon genannt. Auch Angehörige der in Höhr eingewanderten Kannenbäcker aus Siegburg, Raren und Lothringen ließen sich in Hillscheid nieder und verfertigten kunstvolle Gefäße. Erst viel später wird Hillscheid zu einem bedeutenden Krugherstellerort. Viele bekannte Mineralbrunnen wurden beliefert. Die letzten Hillscheider Krüge wurden 1965 hergestellt für Steinhagen. Heute gibt es 8 keramische Betriebe in Hillscheid, die sich mit ihren Erzeugnissen sehen lassen können. Gemessen an der Gemarkungsgröße von 1408 ha und der Bevölkerung von 2547 Einwohnern (Stand 31.07.2013)  nimmt Hillscheid eine Spitzenposition unter den nichtstädtischen Gemeinden des Kreises ein. Die vielen Ortsvereine leisten einen wesentlichen Beitrag zum kulturellen Leben der Gemeinde. Der herrliche Wald rund um Hillscheid, mit etwa 100 km ausgeschilderten Wanderwegen, erhöht den Wohnwert der Gemeinde.

 

Quelle: Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen

Hillscheid Flyer von 1938 (von Otmar Menne zur Verfügung gestellt)

 

 

 

 

 

 


 

Schulen in Hillscheid Geschichte und Entwicklung

 

 

herausgegeben im Jahr des 10jährigen Bestehens der Melchiades-Best-Schule und aus Anlaß der 300jährigen Geschichte der Hillscheider Schulen

 

Herausgeber: Melchiades-Best-Schule Hillscheid 1979

 

 

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Der Indianerfelsen

Ein landschaftliches Kleinod ist eine Basaltgruppe an der Langguck oberhalb des Kleinkastells. Bizarre moosbewachsene Basaltsäulen eingebettet vom Mischwald lassen Impressionen von Indianermystik aufkommen. Fasziniert von diesem Flecken waren auch Marianne Schmitt und Klaus Rogat aus Hillscheid, die sich Gedanken machten, wie man Entstehung und Geschichte dieser Formation erforschen und auf einem Tableau darstellen könnte. Der entscheidende Impuls kam von der Mineralogin Rita Knodt aus Hillscheid, die Beziehungen zu dem kompetenten Geologen Georg Fiederling hat. Der Fachmann war von der Idee begeistert und machte einen ersten Entwurf von der Tafel. Seine Beziehungen zum Geologischen Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz brachten den Geologiedirektor Ansgar Wehinger ins Spiel. Das Landesamt war bereit, von einer Gesteinsprobe eine mineralogische Untersuchung zu machen und den Tafelentwurf nach vielen Korrekturvorschlägen aller Beteiligten von einem Praktikanten überarbeiten lassen.

 

Das Ergebnis der Tafel kann man sich unter folgenden Links herunterladen:

 

Indianerfelsen.pdf

Indianerfelsen.jpg

 

Alle Beteiligten haben Fachwissen und Arbeitszeit kostenlos zur Verfügung gestellt, die Materialkosten wurden gesponsert, so dass der Gemeinde Hillscheid keine Kosten entstanden.