1. Worbele (Blaubeere)
  2. Friedensturm
  3. Limespfad
  4. Bärenkreisel

Über Hillscheid:


 

Hillscheid Flyer von 1938

 

 

Die Isenburger hatten in der Vallerau einen Hof - den Vallerauer Hof - und ein Forsthaus. Im Mittelalter gehörte der Hof dem Nonnenkloster St. Barbara in Schönstatt. Heute gehört dieser Hof dem Familienbund der Schönstattfamilie und nennt sich Josef-Kentenich-Hof. Der Name "Hüttenmühle" erinnert an die Vallerauer Hütte, betrieben von belgischen Industriellen 1623 - 1740- Ofenplatten und Kriegsgerät stellte man her. Mit dem Bau der ersten Kapelle in Hillscheid 1683, begann allmählich die Trennung von der Mutterpfarrei Vallendar. 1711 bekam Hillscheid einen eigenen Vikar und ab 1812 wurde es eine Pfarrei. Die ersten Euler- und Kannenbäckerbetriebe entstanden spätestens im 16. Jahrhundert, denn in der Handwerksordnung von 1591 werden die Hillscheider Euler schon genannt. Auch Angehörige der in Höhr eingewanderten Kannenbäcker aus Siegburg, Raren und Lothringen ließen sich in Hillscheid nieder und verfertigten kunstvolle Gefäße. Erst viel später wird Hillscheid zu einem bedeutenden Krugherstellerort. Viele bekannte Mineralbrunnen wurden beliefert. Die letzten Hillscheider Krüge wurden 1965 hergestellt für Steinhagen. Heute gibt es 8 keramische Betriebe in Hillscheid, die sich mit ihren Erzeugnissen sehen lassen können. Gemessen an der Gemarkungsgröße von 1408 ha und der Bevölkerung von 2547 Einwohnern (Stand 31.07.2013)  nimmt Hillscheid eine Spitzenposition unter den nichtstädtischen Gemeinden des Kreises ein. Die vielen Ortsvereine leisten einen wesentlichen Beitrag zum kulturellen Leben der Gemeinde. Der herrliche Wald rund um Hillscheid, mit etwa 100 km ausgeschilderten Wanderwegen, erhöht den Wohnwert der Gemeinde.

 

Quelle: Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen

Hillscheid Flyer von 1938 (von Otmar Menne zur Verfügung gestellt)

 


 

Schulen in Hillscheid

Geschichte und Entwicklung

 

 

herausgegeben im Jahr des 10jährigen Bestehens der Melchiades-Best-Schule und aus Anlaß der 300jährigen Geschichte der Hillscheider Schulen

 

Herausgeber: Melchiades-Best-Schule Hillscheid 1979

 

 

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   A K T U E L L E S : 
 


Deutsches Rotes Kreuz OV Kannenbäckerland e.V.

Neues Einsatzfahrzeug in Dienst gestellt

Zu einer kleinen Feierstunde hatte der DRK Ortsverein Kannenbäckerland e.V. im Mai 2019 eingeladen. Es galt, den neuen Notfall KTW Typ B, der bereits seit Beginn des Jahres den Fuhrpark des Vereins verstärkt, nun auch offiziell in Dienst zu stellen. In seinem Grußwort betonte der Vorsitzende des Ortsvereins, Herr Armin Georg, die Notwendigkeit zur Neubeschaffung, da eine Instandsetzung des alten Fahrzeuges, nach fast zwanzig Jahren im Einsatz, wirtschaftlich nicht mehr vertretbar war und die Technik nicht mehr den modernsten Standards entsprach. Gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz und dem Westerwaldkreis wurde daher die Beschaffung geplant und binnen weniger Jahre durchgeführt. Neben zahlreichen Gästen aus den Reihen des DRK und der Freiwilligen Feuerwehren konnte Herr Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises und zugleich Vorsitzender des DRK Kreisverband Westerwald e.V., begrüßt werden. In seinem Grußwort hob er die Bedeutung des Ehrenamtes im Katastrophenschutz deutlich hervor und beglückwünschte den Verein zur erfolgreichen Neubeschaffung. Die Bürgermeister der Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach schlossen sich den Grußworten des Landrates an und danken ihrerseits für die ehrenamtliche Arbeit und die Einsatzbereitschaft aller Helferinnen und Helfer. Nach den Grußworten bat Herr Georg die Anwesenden, ihm in die Fahrzeughalle zu folgen wo, festlich geschmückt, das neue Fahrzeug auf seine offizielle Indienststellung wartetet. Pfarrer Matthias Neuesüß von der evangelischen Kirchengemeinde Höhr-Grenzhausen und Pastoralreferentin Anja Scherer von der katholischen Pfarrei Höhr-Grenzhausen nahmen dort die Segnung des Fahrzeuges und aller anwesenden Helferinnen und Helfer vor und erbaten Gottes Segen für alle künftigen Einsätze. Im Anschluss stand das Fahrzeug zur Besichtigung bereit und ein kleiner Imbiss bildete den Abschluss des Abends. Der DRK Ortsverein Kannenbäckerland e.V. bedankt sich bei allen Gästen für die Glückwünsche, bei den Vertretern der Kirchengemeinden für die schöne Segnung des Fahrzeuges und bei allen Freunden und Gönnern die durch ihre Spenden die finanzielle Seite dieses Vorhabens mit abgesichert haben.